Weitere Optionen

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr engagiert sich darin, nachhaltig natürliche Ressourcen zu schonen oder durch geeignete Maßnahmen, Konzepte oder Technologien zu fördern. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr derzeit sehr speziell mit Konzepten nachwachsender Rohstoffe (Miscanthus) und der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe (HTC = hydrothermale Carbonisierung).

SolarthermieKlein-Wind-AnlagenNahwärmenetzeMesssteuerregeltechnikWärmerückgewinnungContractingSchulungen und VorträgeMiscanthusHydrothermale CarbonisierungDer Klimagriff®Elektromobilität

Solarthermie

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Solarthermie ist die Nutzung solarer Energie, um Brauchwasser herzustellen oder Heizwärme zu erzeugen. Über einen der Sonne ausgesetzten Kollektor wird ein Wasserkreislauf erwärmt. Das erwärmte Wasser wird in einem Pufferspeicher gesammelt. Der Pufferspeicher selbst verteilt das Wasser dann in verschiedenen anderen Kreisläufen in der Immobilie, beispielsweise für das Duschwasser oder in einem Heizkreislauf um z.B. das Wohnzimmer zu beheizen. Weitere Anwendungsfelder sind auch in kleinen Nahwärmenetzen zu sehen.

Klein-Wind-Anlagen

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Klein-Wind-Anlagen nutzen die Windenergie aus, um aus dieser elektrischen Strom zu erzeugen. Dabei ist der Leistungsradius von nur ein paar Hundert Watt bis zu 100 Kilowatt beinahe stufenlos möglich. Typische Anwendungsgebiete sind auch hier von normalen Ein- und Mehrfamilienhäusern über Bürogebäude bis hin zu landwirtschaftlich genutzten Höfen. Bei der Klein-Windanwendung spielt die Lage der Anlage eine entscheidende Rolle, da der Ertrag maßgeblicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Klein-Windenergieanlage darstellt.

Nahwärmenetze

© 2009 - 2015 TUM Technische Universität München

Nahwärmenetze werden zum Austausch von Heizenergie zwischen Gebäuden eingesetzt. Der Unterschied zur Fernwärme besteht im relativ kurzen Streckenverhältnis und niedrigem Druckverhältnis. Bei Nahwärmenetzen wird typischerweise Energie dezentral über ein Gas- oder Biomasse-BHKW erzeugt. Der Strom kann frei verwendet werden. Die Wärme wird durch ein verzweigtes Leitungsnetz in der Regel mit Wasser als Transportmedium in den Heizkreis gepumpt. Über eine Übergabestation wird das warme Wasser dann mit Hilfe eines Wärmetauschers an das Heizsystem des Verbrauchers übertragen. Das abgekühlte Wasser fließt dann im Rücklauf zurück.

Messsteuerregeltechnik

Energiekosten stehen zur Zeit in der Kostenstruktur von Unternehmen und Institutionen auf Rang zwei - direkt hinter den Personalkosten. Mit der Software-Lösung EnEffCo® stellen Sie Energiekosten transparent und extrem bedienerfreundlich dar. Sie profitieren von der lückenlosen Dokumentation, der kontinuierlichen Datenerfassung, und können so schnell auf Veränderungen reagieren.

Aber nicht nur sehr energieintensive Unternehmen im KMU Maßstab, können von der Controlling Software profitieren, sondern jede Art und Größe von Unternehmen. Aus diesem Grund bietet die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG als Erster deutschlandweit die sog. Mandantenversion an, bei der ein Unternehmen die Möglichkeit hat, ab einer Messstelle die Software zu nutzen.

Energiekontrolle mit der EGRR

Die Vorteile im Überblick:

Aus der Praxis für die Praxis
Entwicklung aus Anwendersicht mit intuitiver Bedienung
Bessere Übersicht durch Strukturierung aller Daten nach Anlagen
Vielfältige Analyse und Visualisierung (Charts, Reports)
Hohe Performance (auch bei Sekundenauflösung)
Automat. Ersatzwertbildung bei Fehlerdaten & Ausfällen

Verbrauchs- und Effizienzbewertung

Auswertung aller Energiemedien und Zustandsdaten, Einfache Einrichtung komplexer Energieeffizienz-Kennzahlen über umfangreichen Formeleditor, Bereinigung von Einflussgrößen für Verbräuche und Kennzahlen (Witterung, Auslastung, …), Erfolgskontrolle von Einsparmaßnahmen und einfaches Benchmarking von Anlagen & Prozessen, Überwachung von Anlagen mit dynamischen Sollwerten, basierend auf statistischen Methoden.

Intuitive Benutzeroberfläche und Reporting

Der Umgang mit EnEffCo® ist sehr einfach und kann mit geringem Aufwand erlernt werden. Durch die Integration verschiedener Komponenten aus etablierten Programmen hat der Benutzer das Gefühl eine stabile und intuitive Programmumgebung zu nutzen.

Das Reporting bietet weitere Vorteile:

Reports leicht und intuitiv aus Charts und Dashboards erstellen ‒ Individuelle und komplexe Darstellungen ‒ Berichte nach Zeitintervallen (Tag, Woche, Monat, Jahr) ‒ Ablage der Berichte in der Software ‒ Automatisierter Mail-Versand an beliebigen Verteiler möglich.

Energiekontrolle mit der EGRR

Abbildungen: © Oekotech Energiemanagement GmbH

Wärmerückgewinnung

Wärmerückgewinnung mit der EGRRAbwärme ist die notwendige Grundbedingung um effektive Wärmerückgewinnungs­maßnahmen durchzuführen. In vielen Produktionsprozessen fällt Abwärme an und zwar immer dann, wenn aus einem Energieträger (Öl, Gas, Strom, etc.) Nutzwärme oder mechanische Energie gewonnen wird. In den meisten Fällen ist Abwärme an bestimmte Medien gebunden und wird diffus über Oberflächenstrahlung oder einfach nur konvektiv an die Umgebung abgegeben.

Wärmerückgewinnung mit der EGRR

Wenn Abwärme anfällt, kann diese auch mit geeigneten technischen Maßnahmen wieder verwendet werden. In der Regel wird dies über Wärmetauscher bewerkstelligt. Der Wärmetauscher nimmt die Wärme auf und überträgt diese auf ein geeignetes Medium (Thermoöl, Wasser, etc.). Die im Medium gebundene

Wärmerückgewinnung mit der EGRR

Wärme wird dann so einfach an seinen Bestimmungsort zurückgeführt.

Mögliche Verwendungsforme der anfallenden Wärme ist die direkte Zuführung in Prozesse, die schon Wärme benötigen, in die Heizungsanlage, oder sie wird in großen Pufferspeicher vorgehalten. In bestimmten Fällen kann die Wärme auch in Kälte umgewandelt werden, wenn Kälte im gesamten Prozess benötigt wird, oder die Wärme wird in eine andere Energieform überführt, z.B. in Strom.

Wärmerückgewinnung mit der EGRRIn der Industrie fällt in Form von Abgasen, Dämpfen, Abluft in den meisten Fällen viel Wärme an, die dann zurückgewonnen werden kann. Da eine Investition in Wärmerückgewinnungs­maßnahmen eine wirtschaftliche Investition darstellen soll, sind im Vorfeld Möglichkeiten der Nutzung zu prüfen. Zu unterscheiden sind hier eine interne und externe Verwendung.

Interne Verwendungen sind z.B. Wärmerückgewinnungs­maßnahmen um die Wärme im Prozess selbst, zur Heizungsunterstützung oder zur Warmwasseraufbereitung, zu nutzen. Eine Möglichkeit, Wärme extern zu verwenden, wäre diese an naheliegende Unternehmen, Wohn- oder Freizeitanlagen mit Wärmebedarf abzugeben.

Wärmerückgewinnung mit der EGRRDie wichtigsten Faktoren zur Prüfung von Maßnahmen sind das Temperaturniveau, die verfügbare Energie­menge, das zu verwendende Medium, die zeitliche Verfügbarkeit und der Verschmutzungsgrad des Abwärmemediums.

 

 

alle Abb.: ©Schräder Abgastechnologie, Karl Schräder Nachf.

Contracting

Contracting ist die Übertragung von Aufgaben für ein Rechtssubjekt auf einen Dienstleister.

Dieser Dienstleister wird als Contractor bezeichnet. Die Aufgaben des Contractors können sich auf die gesamte Betriebsführung oder nur auf einzelne Aufgabenteile wie z.B. die Finanzierung beschränken.

Beim Anlagencontracting, wie es die Hauptverwendungsform der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG darstellt, errichtet und betreibt der Contractor die Energieanlage auf eigenes Risiko.

Basis dieser Variante ist immer ein langfristiger Vertrag, der in der Regel 10 bis 15 Jahre dauert. Die Anlage bleibt aber im Eigentum des Contractors. Auf Grund der Besitzverhältnisse erfolgt in der Regel ein Grundbucheintrag beim Eigentümer des Gebäudes. Ziel ist eine durch neue Anlagentechnik effizientere Nutzung der Energie zu gewährleisten und so die Energiewende entscheidend mitzugestalten. Keine direkte Aufgabe ist z.B. die Reduzierung der Wärmeverluste der Liegenschaft selbst, oder eine Verbesserung der Wärmeverteilung, wie beispielsweise des Rohrsystems oder der Heizkörper. Die Leistungen werden dann über eine monatliche Gebühr auf Vertragslaufzeit abgegolten. Die Kosten beinhalten auch die Wartungs- und teilweise auch die Instandhaltungskosten. Die erzeugte Energie kann dann kostenfrei vom Immobilienbesitzer genutzt werden.

Beim Anlagencontracting ist die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG nicht auf einzelne Technologien beschränkt. Es können BHKW, LED-Beleuchtunganlagen, LED-Straßenlaternen, PV Anlagen, etc., mit in das Contracting aufgenommen werden. Was im konkreten Fall vorliegen muss, ist ein Kostenvoranschlag des Installateurs, aus dem ersichtlich ist, was genau das Bauvorhaben beinhaltet und welche Anlagenkosten dabei entstehen. Auf dieser Grundlage wird dann ein individuelles Angebot erstellt.

Falls Sie Immobilienbesitzer sind, gibt es zwei Möglichkeiten ein Angebot von der Genossenschaft zu erhalten. Zum Einen können Sie sich an den Fachhandwerker ihres Vertrauens wenden, der dann die nötige Datenaufnahme und Angebotserstellung für die Anlage selbst und den dazugehörigen Einbau anfertigt. Dieses Angebot unterbreitet er dann der Genossenschaft, die wiederum das passende Contracting-Angebot erarbeitet. Zum anderen können Sie sich auch direkt an die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG wenden, die Sie dann an einen Fachhandwerker verweist.

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Schulungen und Vorträge

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Schulung

Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung sind eine wichtige Voraussetzung, damit jeder Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen weiß, dass Energie ein wertvolles Gut darstellt und nicht verschwendet werden sollte.

Dies gilt für jede Art und Größe von Unternehmen, denn Energie wird überall benötigt, um ein wertschöpfendes Arbeiten erst zu ermöglichen. Wenn Sie schon nach DIN EN ISO 50.001 zertifiziert sind, dann führt kein Weg mehr an regelmäßigen Energieschulungen vorbei. Denn im Unterpunkt 4.5.2 der DIN EN ISO 50001 heißt es:

„Die Organisation muss sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter und alle Personen, die in ihrem Namen arbeiten, mit Blick auf die wesentlichen Energieeinsatzbereiche durch eine angemessene Ausbildung, durch Schulung, Kenntnisse oder Erfahrung hinreichend befähigt sind.“ Genau diese Schulung können wir maßgeschneidert für ihr Unternehmen bereitstellen, deutschlandweit. Auch für den nachhaltigen Vertrieb unserer gesamten Produkte und Dienstleistungen bieten wir umfangreiche Schulungspakete an, die Sie gewinnbringend anwenden können.

Vorträge

Der Energiemarkt ist ein Markt, der in Deutschland nicht nur staatlich regulatorisch gesteuert wird, sondern auch durch ausländische Ereignisse starken Einflüssen unterworfen ist.

Um alle Ereignisse und Wechselwirkungen zu verstehen bietet die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr Vorträge für interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gewerbetreibende an. Hier werden Marktmechanismen analysiert und Tendenzen besprochen, wie sich der Energiemarkt entwickeln kann und vor allem werden hier Anreize besprochen, wie man sich Stück für Stück von den Ereignissen entkoppeln kann.

Qualifizierung RessourceneffizienzVDI Zentrum Ressourceneffizienz

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG unterstützt das VDI Zentrum Ressourceneffizienz.

Die Seminare des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) bilden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen und Beraterinnen und Beratern gezielt in der Ressourceneffizienz (Material- und Energieeffizienz) weiter und vermitteln praxisnahes Know-how zur Umsetzung von Maßnahmen.

Die VDI ZRE Weiterbildung für Beraterinnen und Berater der Energieeffizienz, der Materialeffizienz, Umweltberater etc. bietet als nächstes die "Beraterqualifizierung Ressourceneffizienz" als fünftägiges Seminar in Oberhausen an.
Hier finden Sie den Informationsflyer dazu.

Schulungen und Vorträge mit der EGRR
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Miscanthus

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Miscanthus, auch Elefantengras, ist eine sehr robuste Pflanze, die einmal gepflanzt über Jahrzehnte geerntet werden kann, ohne neu angepflanzt zu werden. Zudem ist Miscanthus nicht nur energetisch nutzbar, z.B. durch Pelettierung und Verfeuerung, sondern auch als Dämm- und Baustoff einsetzbar.

Hydrothermale Carbonisierung

© Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

In Sachen nachhaltige Kreislaufwirtschaft kommt das sogenannte HTC-Verfahren zum Einsatz. Bei diesem Verfahren wird unter Beimengung von verschiedenen Stoffen sowie viel Druck und Wärme der Kohlenstoff pflanzlich basierter Stoffe gewonnen. Die üblichste Form wäre der Straßengrünschnitt oder Speisereste eines Restaurants. Aus den pflanzlichen Abfallstoffen kann dann je nach Werthaltigkeit Kohle gewonnen werden, die mit einem hohen Brennwert mit bis zu 6-7 kWh pro kg energetisch durchaus sinnvoll und nutzbar ist.

Der Klimagriff® - Sparen und Wohlfühlen.

Bei perfekt gedämmten Wohnungen oder Häusern, wo sowohl Balkon- und Terassentüren als auch Fenster nahezu luft­dicht verschlossen werden können, kann die kostbare Heizungenergie nicht entweichen, also findet kein selbst­ständiger Luftaustausch statt. Es wird nicht ausreichend gelüftet und die verbliebene Luftfeuchtigkeit kondensiert und setzt sich an den Wänden ab. Eine feuchte Mauer verliert an Wärmedämmung und bietet zudem gesundheitschädlichen Schimmelsporen eine perfekte Basis. Diese Probleme kann der KlimaGriff verhindern.

Prävention:
Dank eindeutiger Empfehlung hilft der KlimaGriff, ein optimales Raumklima durch richtiges Lüften zu erzielen und beugt damit effektiv Schimmel vor. Auf diese Weise kann mit wenig Aufwand ein großer Nutzen erzielt werden. Der Klimagriff erfasst die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Fensterstellung, um dann den optimalen Belüftungszeitpunkt, Lüftungsart und Lüftungsdauer zu berechnen. Er steigert die Lage der Gesundheit und das Wohlbefinden der Raum­nutzer/ Mieter.

Nachweisbarkeit:
Alle erfassten Daten können bis zu zwei Jahren als Lüftungskontrolle gespeichert und bei Bedarf (z.B. Streit- oder Schadensfall) abgerufen werden. Eine Manipulation des Datenspeichers ist nicht möglich, so dass im Bedarfsfall ein unverfälschtes Protokoll zur Schadensermittlung vorliegt. Es wertet zudem kostenlose Lüftungsprotokolle aus.

Verlässlichkeit:
Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden durch eine Qualitäts-Sensorik erfasst und bewertet. Ein Magnetfeldsensor registriert zudem die genaue Position des Fensterflügel und zieht sie mit in die Bewertung ein. Der KlimaGriff weiß dank modernster Positionserkennung, ob kipp- oder stoßgelüftet wurde, darüber hinaus gibt er eine Empfehlung ab, wie lange das Fenster in der jeweiligen Position bleiben und gelüftet werden soll. Mit dieser Methode kann bis zu 15 % Energie gespart werden. Zudem berücksichtigt er die individuelle Raumtemperatur entsprechend der individuellen Lebensgewohnheiten.

Funktionalität:
Die Montage ist mit einem einfachen Schraubendreher an fast jedem Holz- oder Kunstofffenster leicht möglich. Ein Fachmann bringt den KlimaGriff bei Ihnen an und setzt diesen in Betrieb und übernimmt auch die Kontrolle der Aufzeichnungen.

Die Nutzung erschließt sich dank akustischer Signale und einem Ampel-Signal schnell:

Grün - Fenster schließen
Gelb - Raum heizen
Rot - Fenster öffnen

lesen Sie dazu auch: http://shop.egrr.de/richtig-lueften/7/klimagriff

Elektromobilität

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Die Elektromobilität als Nutzung von Elektrofahrzeugen jeglicher Art gilt als wichtiger Teil der Energiewende. Nicht umsonst hat die Bundesregierung im Rahmen des „Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität“ das Ziel bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen ausgegeben.

Bitte informieren Sie mich