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Presseinformationen

Wie funktioniert das mit den Energielieferungen in Deutschland?

Stellen Sie sich vor, in Deutschland gibt es zwei riesige Seen, die mit Energie gefüllt sind, mit Strom und Gas. Diese Energieseen werden von verschiedenen Quellen und einem flächendeckenden Netz von Kanälen gespeist. Quellen wie Kraftwerke, Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen und dergleichen. Diese Energiequellen produzieren ständig Energie. Manche produzieren nur am Tag, wie die Photovoltaikanlagen, manche am Tag und in der Nacht wie z.B. Kraftwerke. Gas wird ständig über riesige Pipelines nach Deutschland transportiert, die z.B. aus Russland oder den nordischen Ländern wie Norwegen zu uns gelangen. Die Kanäle sind die Strom- und Gasleitungen.

Zu jeder Zeit und an jedem Ort in Deutschland wird Energie im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen, da immer Energie erzeugt wird und die Kanäle ständig gefüllt sind. Demzufolge kann der See auch nicht austrocknen, da er über sehr viele Quellen und ein sehr gutes Netz von Kanälen verfügt.

Diese Energie aus dem See kaufen Sie von Ihrem Energieanbieter. Der Energieanbieter hat direkten Zugang zu den Quellen. Der Transport der Energie erfolgt über die Kanäle, die in Ihrem Haushalt oder Unternehmen im Zähler enden, wo auch der Verbrauch gemessen wird. Gemessen bedeutet, wie viel Energie z.B. im Zeitraum von einem Monat durch die Leitungen geflossen ist.

Der Energieanbieter kauft wiederum die Energie an der Energiebörse oder direkt an den Quellen (Kraftwerken).

Alle Käufe und Verkäufe werden auf einem virtuellen Konto gebucht. Dies ist der sogenannte Bilanzkreis. Der Bilanzkreis ihres Energieanbieters ist im Grunde eine große Liste, mit dessen Hilfe er die Übersicht wahren kann, zu welchem Zeitpunkt er Energie gekauft hat und wem er die Energie wieder verkauft hat.

Wechseln Sie Ihren Energielieferanten, werden Sie aus der Liste des bisherigen Energielieferanten gestrichen und in die Liste des neuen Energieanbieters aufgenommen. Dieses Geschehen läuft im Hintergrund ab, das merken Sie überhaupt nicht.

Da ja zu jeder Zeit immer genügend Energie zur Verfügung steht, werden Sie automatisch Teil des Bilanzkreises des neuen Energieanbieters, der Sie dann auch sofort anschreiben wird, dass er Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt mit Energie versorgen wird. Der Zeitpunkt hängt natürlich davon ab, wie Sie vertraglich an den Vorlieferanten gebunden sind. Üblicherweise werden Verträge von einem Jahr ab Energielieferung mit Kündigungszeiten von sechs Wochen vor dem Ablauf des Jahres gemacht, wobei es sehr viele Variationen gibt. (Bei der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG können Sie auch Energie für mehrere Jahre kaufen und sich den Preis für diesen Zeitraum sichern.) Der neue Energieversorger berechnet Ihnen dann, sobald der neue Vertrag greift, die monatlichen Abschläge, je nach Verbrauch, den Sie angegeben haben.

Im Endeffekt ist ein Energieanbieterwechsel nichts anderes als das Wechseln von einer Liste (Bilanzkreis) in eine neue Liste, der des neuen Anbieters. An den Quellen und Kanälen ändert sich überhaupt nichts.

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