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Wie entsteht der monatliche Abschlag meiner Stromrechnung?

Jeder, der Strom verbraucht, weiß, dass der Strom auch bezahlt werden muss. Dies geschieht über monatliche Abschläge, die Sie bezahlen müssen und die einen Vorschuss darstellen, der dann in einer Jahresrechnung ausgeglichen wird. In der Jahresrechnung müssen Sie entweder nachzahlen, das ist immer dann der Fall, wenn die monatlichen Abschläge in Summe nicht ausreichen, um den Betrag zu begleichen, der aus ihrem tatsächlichen Verbrauch entsteht. Oder sie bekommen eine Rückerstattung, wenn sie durch die monatlichen Abschläge mehr bezahlt haben, als sie tatsächlich verbraucht hatten.

Ein einfaches Beispiel: Sie haben sich für die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG als Energieanbieter entschieden. Jetzt werden Sie gefragt, wie hoch ist denn ihr Jahresverbrauch? Entweder Sie orientieren sich am Verbrauch der Vorjahre, oder Sie schätzen Sie Ihren Verbrauch, wenn Sie z.B. umgezogen sind und noch nicht wissen, wie viel Strom Sie in Ihrer neuen Wohnung, die vielleicht größer als die vorherige ist, verbrauchen werden. Eine grobe Faustformel besagt, dass der Durchschnittsverbrauch in Deutschland für jede Person ca. 1.500 kWh im Jahr beträgt. Zudem werden Sie aufgefordert den Zählerstand anzugeben. Dieser ist wichtig, um ihren Jahresverbrauch zu bestimmen.

Wenn Sie mit vier Personen im Haushalt sind, wären das 6.000 kWh pro Jahr. Da die Abschläge immer monatlich berechnet werden, muss der Jahresverbrauch noch durch die Anzahl der Monate eines Jahres geteilt werden, also durch 12. 6.000 kWh geteilt durch 12 entspricht 500 kWh. 500 kWh ist der Verbrauch, nach dem der Abschlag für jeden Monat berechnet wird, ob Sie nun tatsächlich mehr oder weniger verbrauchen. Bezahlen Sie für die Kilowattstunde Strom beispielsweise 25 Cent und haben einen Grundpreis von 9,50 € für jeden Monat, ergibt sich der monatliche Abschlag wie folgt: 500 kWh mal 25 Cent ergibt 125 €, zzgl. der 9,50 € Grundgebühr würden 134,50 € für jeden Monat bedeuten. Sie zahlen also jeden Monat 134,50 €.

Wenn Sie jetzt genau 6.000 kWh in einem Jahr verbrauchen, dann zahlen Sie jeden Monat 134,50 € und das 12 mal. In diesem Fall haben Sie weder eine Nachzahlung noch Auszahlung zu erwarten.

Aber was wäre, wenn Sie mehr als 6.000 kWh verbrauchen würden?

Jeder Stromanbieter fordert Sie einmal im Jahr auf, den Zählerstand abzulesen, oder er kündigt eine Zählerablesung an. Hier wird festgestellt, wie hoch an einem bestimmten Tag, dem Ablesetag, der Zählerstand ist. Die Differenz zwischen dem Zählerstand des Vorjahres und dem aktuellen Zählerstand ergibt ihren Jahresstromverbrauch. Hatten Sie z.B. Ende 2013 einen Zählerstand von 10.000 kWh und haben Ende 2014 einen Zählerstand von 17.135 kWh, dann bedeutet das für das Jahr 2014 einen Verbrauch von 17.135 kWh - 10.000 kWh = 7.135 kWh.

Haben Sie wie im oberen Beispiel 6.000 kWh angegeben, haben aber tatsächlich 7.135 kWh verbraucht, ergibt sich ein Unterschied von 1.135 kWh. Diese 1.135 kWh müssen Sie dennoch bezahlen. Dies ist die sogenannte Nachzahlung. Die Höhe der Nachzahlung wäre dann 1.135 kWh mal 25 Cent = 283,75 €. Um hohe Nachzahlungen zu vermeiden, können Sie auch die monatlichen Abschlagzahlungen für das Jahr 2015 anpassen lassen, sodass Sie wiederum im Folgejahr keine oder nur eine geringe Abweichung der Zahlungsbeträge haben.

Haben Sie jedoch nur 5.200 kWh verbraucht, sieht die Rechnung so aus: 800 kWh (6.000 kWh - 5.200 kWh) mal 25 Cent = 200,00 €. Sie bekommen also 200,00 € ausgezahlt. Dies ist die sogenannte Rückerstattung.

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