Finden Sie den reellen Preis für sich!

Presseinformationen

Widerspruch!

Der wiederholten Feststellung des EON-Chefs Wulf Bernotat muss ausdrücklich widersprochen werden!
Selbstverständlich hat Energie einen hohen Stellenwert.
Bezüglich des Wertes ist Energie jedoch künstlich hochdimensioniert, fair lassen sich diese Preise nicht begründen! 

Es gibt sowohl ein privatwirtschaftliches Interesse (=Gewinn) als auch ein staatliches Interesse (=Steuern), einen immer höheren Preis für Energie zu erzielen.

Privatwirtschaftlich geht es bei diesem globalen Kampf um Macht und Einfluss.
Staatlicherseits werden die Steuereinnahmen dazu benutzt, die versäumte Zukunftsgestaltung - als Kernaufgabe politischen Handelns zum Nutzen und zum Wohle der hier lebenden Menschen und der Umwelt - zu kaschieren.

Im Kern ist Energie ein Hilfsmittel aller daraus entstehenden Resultate.
Ob es für Wärme, bei der Produktion, im Haushalt oder bei der Verkehrsenergiestruktur: Energie ist zu einem instrumentalisierten Faktor im Umgang mit Mensch und Natur verkommen.

Viel zu lange schon wurden zum Wohle der vermeintlich sicheren Geldströme alle wichtigen Erfordernisse einer pluralistischen Gesellschaft vernachlässigt.
Den Verbrauchern kommt zielgerichtet die Aufgabe zu, die finanzielle Ausstattung des Energiemanagements zu tragen.
Zum einen müssen sie direkt den eigenen Verbrauch bezahlen.
Des weiteren zahlen sie indirekt alle Energiepreiserhöhungen, die zum Beispiel bei energieintensiven Produktionen über den Warenpreis auf die Verbraucher umgelegt werden.

Durch die interessenorientierte Preispolitik der Energiewirtschaft steigt deren Einflusspotenzial nicht nur auf dem Wirtschaftssektor.
Das Energiemanagement beherrscht direkt alle staatlichen Einrichtungen!
Als Beispiel mag hier der § 18 EnWG (Energie-Wirtschaftsgesetz) dienen, der von Energielobbyisten den Regierungsvertretern vorgegeben worden ist. Wichtige Aufgaben, wie z.B. die Bildung, werden nicht nur sträflich vernachlässigt, 2006 wurden die Aufwendungen für Bildung sogar bundesweit um sechs Prozent gekürzt!
Die hier anvisierte Partnerschaft zwischen Schulen und Industrie wird eine wertfreie und umfassende Bildung immer weniger möglich machen. Hier wird die hoheitliche Aufgabe stückchenweise an die Wirtschaft abgetreten. Eine unvoreingenommene Entwicklung auf dem Bildungssektor zum Wohle des einzelnen Kindes und somit für die Gemeinwirtschaft wird ohne Not erschwert.

Nicht allein aus diesem Grunde unterstützen wir nachdrücklich den von EU-Kommissionspräsident José Barroso vorgelegte Maßnahmenkatalog für faire Strompreise, besseren Klimaschutz und sichere Energieversorgung.
Es muss allen Energienutzern klar werden, dass nur die Entflechtung der Energiekonzerne zu fairen Resultaten führen kann.

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