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Was ist eigentlich ein Verteilnetzbetreiber?

Wenn Sie bereits wissen, dass ihrer Energie vom „Stromsee“ durch viele verschiedene Kanäle zu ihnen gelangt, stellt sich ihnen wahrscheinlich die Frage: Wer hält die Kanäle so in Schuss, dass langfristig Energie in Form von Strom und Gas durch sie fließen kann?

Die Antwort ist einfach. Für diese Aufgabe ist der sogenannte Verteilnetzbetreiber oder Verteilungsnetzbetreiber zuständig. Seine Aufgabe ist es, wie der Name schon sagt, das Netz zu betreiben. Dazu gehören Wartung, Pflege und Reparatur der Netze, wodurch die Verteilnetzbetreiber letztendlich sicherstellen, dass die Lieferung von Gas und Strom reibungslos an alle Abnehmer, mit unter an Haushalte und Kleinabnehmer funktioniert. Dazu sind die Verteilnetzbetreiber sogar gesetzlich verpflichtet, da laut Energiewirtschaftsgesetz jedem der mit ihm verbunden ist, das Verteilnetz diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt werden muss. Übersetzt bedeutet das, dass jeder den gleichen Nutzen hat, im Umkehrschluss aber auch die gleichen Kosten tragen muss.

Wie ist ein Verteilnetz aufgebaut?

Wenn sie aus ihrem Fenster schauen fällt ihnen wahrscheinlich besonders bei Anbruch der Dunkelheit auf, dass es Unmengen von Abnehmern gibt, die das Verteilnetz mit Strom versorgt. Das funktioniert nur, da das Verteilnetz völlig anders aufgebaut ist, als das Übertragungsnetz. Die Struktur des Verteilnetzes weist eine sehr große Dichte auf, es ist eng vermascht und hat zahlreiche Verästelungen. Da naturgemäß wesentlich weniger Energie in den Verteilnetzen fließt, sind sie von der durch sie zu überbrückenden Entfernung begrenzt und im Gegensatz zu Übertragungsnetzten kostenintensiver.

Wer sind die Verteilnetzbetreiber?

Erreichen Verteilnetze eine bestimmte Größe, müssen sie laut Energiewirtschaftsgesetz von einer eigenen Gesellschaft betrieben werden. Das soll, so jedenfalls die Theorie, der Diskriminierung oder Bevorzugung einzelner Akteure vorbeugen. Üblicherweise gehören die Verteilnetze den örtlichen Stadtwerken oder einem der großen Energieversorger, der das Netz, meist im Zuge einer Privatisierung, erworben hat und auf eigene Rechnung weiter betreibt. Im Strombereich unterhält der Verteilnetzbetreiber Netze im Niederspannungsbereich, bis 400 V, und im Mittelspannungsbereich von 1000 bis 52.000 V. Im Gasbereich Netze mit einem Druck von 4 bis 100 bar.

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