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„Umdenken und gemeinsam Handeln"

„Die Menschheit verbraucht nach wie vor mehr Ressourcen, als die Erde hergibt.“, sagt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“. Diese finden in diesem Jahr vom 30. Mai bis 5. Juni statt und wurden 2012 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen.

Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR, begrüßt die Aktionstage, die vom Rat für Nachhaltige Entwicklung zum Schutz der Umwelt ins Leben gerufen wurden. Fotovermerk: EGRR

Kommentar der EGRR anlässlich der „Deutschen Aktionstage Nachhaltig­keit“ vom 30. Mai bis 5. Juni

Wirtschaft

„Es sind alle – die Politik, die Unternehmen und jeder einzelne Bürger gefordert. Mit Engagement, Bewusstsein und vor allem mit guten Beispielen lässt sich viel erreichen. Dies zeigen die zahlreichen Aktionen, die auch in diesem Jahr wieder anlässlich der Aktionstage stattfinden“, erklärt Bohlen. Zum Beispiel seien die Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens, das heißt der kontinuierlichen Optimierung ökologischer, ökonomischer und sozialer Erfolgsfaktoren, vielfältig. Denn „sie stärken langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Dazu gehören zum Beispiel Kosteneinsparungen durch Ressourceneffizienz, Kundenzufriedenheit durch Qualitätsprodukte, Imagegewinn und motivierte Mitarbeiter“, so der Energieexperte.

Politik

Überdies würde die deutsche Wirtschaft bei konsequenter Umsetzung der Klimaziele und der Energiewende seitens der Politik nachhaltig profitieren. Bohlen: „Investitionen in neue Zukunftsmärkte bringen Wertschöpfung und Arbeitsplätze und leisten einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Frieden. Zudem werden Unternehmen immer strenger danach bewertet, ob sie eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik verfolgen.“ Allerdings bedürfe es dazu veränderter Marktbedingungen. „Wir benötigen eine zentrale und zwingend neutrale Stelle, um Ergebnisse effektiv zu koordinieren und umzusetzen. Qualität muss maßgebender Grundsatz sein, um die Umwelt- und Klimaziele zu erreichen.“

Bürger

Ein jeder sei zudem aufgerufen, Strategien entwickeln, um Müll zu vermeiden, beim Einkauf auf nachhaltig erzeugte Produkte achten und den eigenen Energieverbrauch senken. „Elektrogeräte mit einer guten Effizienzklasse, Steckdosen die sich bequem per Schalter ein- und ausschalten lassen oder Stoßlüften – neben den gängigen Energiesparlampen kann man im Alltag mit wenigen Veränderungen und Tricks Strom sparen und so unsere Umwelt und das Klima schonen.“

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