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Presseinformationen

TTIP droht Energiewende zu kippen

Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr fordert Diskussion

Das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der Europäischen Union und den USA droht unsere Energie­wende zu kippen", mahnt Gerfried Bohlen, Vorstands­vor­sitzender der bundesweit aktiven Energie­genossen­schaft Rhein Ruhr eG (EGRR). Aus ursprünglich geheimen und nun von Greenpeace veröffent­lichten Dokumenten gehe hervor, dass beim Zugang zu Netzen nicht zwischen Energiearten unterschieden werden soll. Der in Deutschland geltende Einspeise­vorrang für erneuerbare Energien sei so in Gefahr. Zudem solle eine höhere Energie­effizienz künftig nur noch durch freiwillige Selbst­verpflichtungen der Industrie erreicht werden. Sollte der Vorschlag der EU­-Kommission tatsächlich so umgesetzt werden, hat dies massive negative Folgen für die rund 507 Millionen Menschen, die in Europa leben. Der Klima­wandel schreitet weiter voran und der Ausbau von Ökostrom kommt im Interesse einer kleinen, wenn auch einfluss­reichen kapital­intensiven Minderheit ins Stocken. Das wäre eine nicht zu übertreffende Verantwortungs­losigkeit", so der Energie­experte. Das Engagement derer, die durch Überzeugung und Investitionen der Energiewende den nötigen Schub geben, wird durch die aktuellen Verhandlungs­dokumente zum TTIP-Abkommen ausgehebelt. Denn dieses Bürgerengagement geschah und geschieht im Vertrauen auf die Nachhaltigkeit politischer Entscheidungen", warnt Bohlen.

Die EU-Kommission entscheidet mit TTIP über die Zukunft der nachfolgenden Generationen und eine lebenswerte Zukunft. Die Bundesregierung sträubt sich, die Bevölkerung in den Diskussionsprozess zu integrieren. Als Betroffene müssen wir die Äußerungen und das Wirken von Politikern intensiver hinterfragen, um Konsequenzen für die Zukunft ziehen zu können.

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