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Stiftung Warentest: Mangelnde Transparenz von Vergleichsportalen

Sowohl für Privat- als auch für Gewerbekunden sind Vergleichsportale im Internet häufig eine wichtige Adresse auf der Suche nach einem neuen, besseren und vor allem günstigeren Energieanbieter. Die Stiftung Warentest hat nun die zehn wichtigsten Preisvergleichsportale getestet: Keines davon schneidet „gut“ ab. Egal ob Verivox, Check24 oder Toptarif – alle liefern zwar die richtigen Preise und aktuelle Tarife, die Transparenz wird aber als unzureichend bezeichnet.

Als sehr problematisch hat die Stiftung Warentest besonders die voreingestellten Suchoptionen bewertet: „Die Portale wählen die Filter oft so, dass auf den vorderen Plätzen der Ergebnislisten überwiegend verbraucherunfreundliche Angebote landen. Sie bieten oft unfaire Vertragsbedingungen wie etwa Vorkasse, Pakettarife und lange Anschlusslaufzeiten. Oder der Verbraucher sieht sich schon bald zu einem erneuten Wechsel gezwungen, wenn der Anbieter die Preise erhöht“, so die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Magazin.

Fünf der getesteten Portale konnten nur die Note „befriedigend“ erreichen, vier waren „ausreichend“ und eines wurde sogar „mangelhaft“ bewertet. Besonders Mängel bei der Transparenz der Tarifdarstellung wurden von den Testern beanstandet. Die fachlichen Informationen zu den Tarifen seien häufig nicht ausreichend. Insgesamt müsse der Verbraucher bei der Nutzung solcher Portale hellwach sein und die Augen offenhalten. Meist muss der Suchende zunächst Häkchen weg- oder hinzuklicken, unverständliche Erklärungen lesen und teilweise erst einmal finden.

„Internetvergleichsportale sind für Verbraucher, die durch einen Stromanbieterwechsel Geld sparen wollen, ungeheuer hilfreich – wenn und soweit diese Portale transparent, fair und mit klaren Regeln betrieben werden“, sagt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne). „Dass Stiftung Warentest diesbezüglich nun einen so eklatanten Verbesserungsbedarf feststellt, ist extrem bedenklich. Denn gerade auf Vergleichsportale müssen sich Verbraucher verlassen können. Die Betreiber müssen hier dringend nachbessern.“

Autor: Michael Koch, meistro Energie GmbH

http://www.test.de/Stromtarifrechner-Kein-Vergleichsportal-ist-gut-4505887-0/

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