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Presseinformationen

Kopenhagen manifestiert den Zeitpunkt, an dem die Zukunft verloren gegeben worden ist!

Klima, Umwelt und die Menschheit erhielten in Kopenhagen einen außergewöhnlichen Rahmen für ihre einschneidenden Veränderungen. Veränderungen, deren gravierende Folgen die Menschheit aufs Härteste zu spüren bekommen wird.

Kein verwertbares Signal ging von diesem hochrangig besetzten Tagungsmarathon aus.

Fest steht, wir haben gegenüber den Staaten, die nicht zu den Wohlstandsgewinnern der Vergangenheit gehörten, eine Bringschuld. Nicht nur aus moralisch ethischen Gründen. Auch weil diese Staaten an der Bewältigung der bevorstehenden Katastrophen auf dieser Welt mitwirken müssen. Die Zeiten der sendungsideologischen Rechtfertigungsdoktrinen sind endgültig vorbei.

In Kopenhagen geschah Entsetzliches. Statt gemeinsam die bevorstehenden Katastrophen verhindern zu wollen, wurde lavierend und egoistisch kalkuliert. Immer noch bestimmen Gier und Macht die Vorgehensweise der Vertreter der einzelnen Staaten. Gesteuert durch nationale Wirtschaftsinteressen und Vorherrschaft einer möglichst globalen Marktmacht, aber auch durch persönliches Machtinteresse einzelner Teilnehmer werden für die Gesamtheit der Welt wichtige Entscheidungen nicht getroffen.

Alle bis zum heutigen Tage getroffenen Maßnahmen im Rahmen der alternativen, regenerativen Energiegewinnung sind Übergangsmaßnahmen. Sie dienen in ihrer Gesamtheit den Interessen der nationalen Energiekonzerne. Gestützt durch legalisierte Korruption aus den Reihen der politisch Verantwortlichen, haben sie die Macht, in Kopenhagen indirekt die Verhandlungen manipulierend zu bestimmen.

Ich nenne dafür zwei Beispiele:
1. Das marktwirtschaftliche Instrument der Umweltpolitik, der weltweite Emissionsrechtehandel, zählt für mich zu einem der absurdesten Konzepte um Kohlenstoffdioxid zu verhindern. Alle Staaten haben die Möglichkeit eine konkrete Obergrenze der Gesamtemissionen als Umweltziel vorzugeben. Hier ist das weltweite Gesamtziel einer umweltschonenden Praxis als Grundlage anzunehmen und nicht die gewinnstrebenorientierte Kalkulation. Strenge Maßnahmen bei Nichteinhaltung sind hier vor die Interessen der marktbeherrschenden Unternehmen zu setzen. Marktwirtschaft kann auch unter diesen geänderten Rahmenbedingungen gewinnbringend praktiziert werden.

2. Die weltweit kolportierte Erhöhung der Erdmitteltemperatur von 2 °C als Obergrenze ist aus meiner Sicht ein fataler Fehler. Bei 2 °C sind die Katastrophen, die durch das veränderte Klima bewirkt werden, schon Realität. Die Weltengemeinschaft muss sich auf einen Höchstwert der Erdmitteltemperatur von 1,5 °C einigen.

Wenn wir die Notwendigkeit zum Handeln innerhalb des immer kleiner werdenden Zeitraumes wirklich ernst nehmen, sind veränderte Bedingungen zu entwickeln.

Die Menschheit braucht neue Konzepte, um das Recht, einigermaßen unbeschadet weiterexistieren zu können, zu erwirken.
Die Bringschuld der Industriestaaten besteht darin, diese pragmatisch-humanistischen und klimaschonenden Techniken zu entwickeln, zur Praxisreife zu bringen, und diese den Staaten zur Verfügung zu stellen, die zu solchen Maßnahmen nicht in der Lage sind.
Hier geht es nicht um wirtschaftlichen Wettbewerb und um Vorteilsnahme. Hier geht es darum, die entwickelten Alternativen bis zum Jahr 2015 weltweit zur Anwendung zu bringen. Ab dem Jahr 2015 wird die Menschheit nicht mehr in der Lage sein, in einer sich dann gravierend verändernden Klimasituation, solche Anstrengungen zu leisten.

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