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Presseinformationen

Europa - was nun?

Die Europäische Union ist für Unternehmen auch mit Hilfe politischer Entscheider in den Mitgliedsstaaten das gelobte Land.

Interessenvertreter von Unternehmen und deren Lobbyisten konnten über Mandatsträger in der EU ihre Unternehmensziele integrieren. Staaten konnten im Sinne nationaler, wirtschaftlicher  Unternehmen deren Interessen durchführen (Beispiel TTIP – (noch in der Verhandlungsphase, da großer Widerstand aus der Bevölkerung)).

Nach dem Brexit von Großbritannien traten sofort die Europäische Zentralbank (EZB) und Großbritanniens Notenbank in Aktion. Auch der Aufsichtsratschef der Deutschen Börse, Joachim Faber, versicherte sehr schnell, dass der Zusammenschluss der Deutschen Börse und der London Stock Exchange durchgezogen werden wird. Umgehend fordert Tim Adams, Chef des Internationalen Bankenverbandes, den britischen EU-Austritt zu gestalten. Seine Einschätzung: „ Das Wirtschaftswachstum werde abreißen und langfristig würden Arbeitsplätze wegfallen - vor allem in Großbritannien selbst.“

Auffällig ist, dass als erster Akteur der globale Finanzmarkt reagiert. Einzig Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, machte klar, dass es tiefergehende Gründe gibt mit der EU zu hadern. "Europa muss sich verändern!" Schulz nennt etwa die "dramatische soziale Ungleichheit", die hohe Jugendarbeitslosigkeit in einigen EU-Staaten oder die Millionenverluste in der Wirtschaft durch Steuerverluste und -hinterziehung. "So können wir nicht weitermachen", sagt Schulz. "

Hier ist aus meiner Überzeugung der richtige Ansatz benannt. Wir müssen erst einmal unser Haus in Ordnung bringen, erst dann besteht Aussicht darauf, dass ein funktionierendes Europa von den Menschen akzeptiert werden kann.

Es wird argumentiert, dass Europa den Frieden und den Wohlstand sichert. Das Gegenteil ist der Fall. In Deutschland wird es jeden Tag den Bürgern bewusster, dass der innere Frieden in unserem Land mehr als stark gefährdet ist. Jeder sieht, dass der propagierte Wohlstand nur einem begrenzten Teil unserer Gesellschaft zu Gute kommt. Alle wissen, dass in unserem Bildungssystem von der Politik und der Wirtschaft Bildungsverlierer längst hingenommen werden. In allen gesellschaftlich relevanten Bereichen gibt es große Mängel. Hier macht sich die übergeordnete Ausrichtung nach Wirtschaftswachstum durch politische und wirtschaftliche Entscheider immer stärker bemerkbar.

Ich befürchte, dass es auch in Zukunft so weiter gehen wird wie bisher, da wie oben beschrieben die Finanzmarktakteure das Geschehene in den Griff bekommen wollen und dies auch werden. Die Menschen in Europa werden auch in Zukunft – soweit sie gebraucht werden – nur Mittel zum Zweck sein.

Gerfried I. Bohlen

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