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Presseinformationen

EGRR engagiert sich in Bundesinitiative Energieeffizienz

Beim Gründungstreffen des ersten Energieeffizienz-Netzwerk des Handwerks trafen sich: Peter Lückerath (1.v.l.), EnergieAgentur.NRW, Koordinator des Landesnetzwerkes Energieeffizienz NRW, Gerfried Bohlen (8.v.r.), Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein- Ruhr e. G., Waltraud Schöne (6.v.r.), 1. Vorsitzende der Unternehmerfrauen des Handwerks in Essen und Gabriele Poth (1.v.r.), Leiterin des Zentrums für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf.<br>Fotovermerk: Handelskammer Düsseldorf

Start für deutschlandweit erstes Energieeffizienz-Netzwerk im Handwerk.

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr e.G. (EGRR) engagiert sich in der Bundesinitiative Energie­effizienz: Als starker Partner unterstützt das Dinslakener Unter­nehmen seit März 2016 das deutschlandweit erste Energieeffizienz-Netzwerk des Handwerks in Essen.

„Die Energiewende ist nur dann umsetzbar, wenn die Effizienz in sämtlichen Bereichen deutlich gesteigert wird. Wir sehen ein großes Potenzial darin, Handwerk und Klimaschutz aktiv zu verbinden und zu fördern. Deshalb bringen wir unsere Fachkompetenz in dieses allererste Netzwerk der bundesweiten 500-Netzwerke-Initiative aus dem Handwerk gerne ein“, so Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr.

Den Mitgliedern des Netzwerks bietet der bundesweit aktive Energieversorger dabei kompetente Beratungen und Lösungen an – von Thermografie-Untersuchungen bis zum Energiemanagement, mit einer systematischen Herangehensweise, um den betrieblichen Verbrauch zu planen und nachhaltig zu optimieren. „Je nach Unternehmen können pro Jahr rund 15 bis 20 Prozent CO2 eingespart werden“, erklärt Bohlen.

Im Dezember 2014 vereinbarten das Bundeswirtschafts und -umweltministerium gemeinsam mit den deutschen Wirtschaftsverbänden und -organisationen bis zum Jahr 2020 rund 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke zu etablieren. Ein Netzwerk besteht dabei aus acht bis 15 Unternehmen, die sich jeweils mithilfe eines erfahrenen Energieberaters ein Einsparziel setzen.

Im Essener Zusammenschluss tauschen sich zukünftig neun Unternehmerinnen unter anderem aus den Innungen der Gewerke Dachdecker, Elektro, Maler/Lackierer sowie Metall über die vielfältigen Möglichkeiten zur CO2 -Reduktion aus. „Wir möchten die Energie- und Ressourcenoptimierung, die sich jedes einzelne Unternehmen über zwei bis drei Jahre hinweg vornimmt gemeinsam im Verbund angehen“, erklärt Gabriele Poth, Leiterin des Umweltzentrums der Handwerkskammer Düsseldorf, die als Moderatorin für fachlichen Input sorgt und auf die Praxistauglichkeit der Richtlinien achtet.

„Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr ist dem regionalen Handwerk durch die gute Zusammenarbeit in eigenen und externen Veranstaltungen bereits im Vorfeld der Gründungsidee bekannt gewesen. Aufgrund des sehr guten Dienstleistungsangebots und der Ortsnähe zu den Unternehmen haben wir uns für eine Kooperation mit der EGRR entschieden“, so Waltraud Schöne, Netzwerkträgerin und erste Vorsitzende der Essener Unternehmerfrauen.

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