Finden Sie den reellen Preis für sich!

Presseinformationen

EGRR begrüßt gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energien und Wunsch der Bevölkerung nach mehr Nachhaltigkeit

Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR sieht regional ausgerichtete virtuelle Kraftwerke, die bundesweit interagieren als mögliche Lösung, um Anteil der erneuerbaren Energien weiter zu erhöhen. Fotovermerk: EGRR

Anknüpfung an Erfolge ist nun entscheidend

Die erneuerbaren Energien sind weiter auf dem Vormarsch – im ersten Halbjahr 2017 deckten sie rund 35 Prozent des deutschen Strombedarfs. Im vorherigen Halbjahr waren es noch 33 Prozent. Dies ergaben die vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG erklärt: „Dieser Trend ist mehr als erfreulich und sollte zum Anlass genommen werden, die Anstrengungen weiter zu erhöhen. Es müssen zur Deckung des vollständigen Bedarfs noch einige Voraussetzungen am Markt geschaffen werden.“

Als mögliche Lösung sieht der Energieexperte regional ausgerichtete virtuelle Kraftwerke, die bundesweit interagieren. Wenn man dezentrale Stromerzeugungseinheiten, wie Photovoltaikanlagen, Wasserkraftwerken, Biogas-, Windenergieanlagen und Blockheizkraftwerken zusammenschließt, sind sie ebenso zuverlässig und leistungsstark wie herkömmliche Großkraftwerke. Die Vorteile der verschiedenen Quellen werden dabei optimal kombiniert.

Unabdingbar ist für Bohlen das Engagement politischer Entscheider: „Wir benötigen klare Vorgaben, die Innovationen ermöglichen und auf die sich Entwickler verlässlich stützen können.“ Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion auf 80 Prozent erhöht werden. Dafür sei es wichtig, dass Stromnetzautobahnen, entsprechend der Verteilungs- und Ausgleichnotwendigkeit, durch unterirdische Leitungen gesichert werden. „Ich erwarte, dass kurzfristig deutlich mehr Stromspeicher geschaffen und dass in der Entwicklungsphase befindliche Modelle gezielt gefördert werden.“

An der Unterstützung der Endverbraucher, die Energiewende weiter voranzutreiben, mangelt es laut einer  aktuellen, repräsentativen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) nicht. Sie ergab, dass rund 95 Prozent der Deutschen verstärkt auf Sonne, Wind und andere Ökostromquellen setzen möchten. Mehr als die Hälfte der Befragten (65 Prozent) gab an, dass sie Erneuerbare-Energien-Anlagen im Umkreis von fünf Kilometern vom Wohnort positiv gegenüberstehen.

(2.232 Zeichen)

Pressekontakt

Unser Service für Medienvertreter

Im Pressebereich finden Sie aktuelles Text- und Bildmaterial über die Energie­­genossen­­schaft Rhein-Ruhr eG. Anfragen von Journalistinnen und Journalisten beantworten wir gerne – schnell und zuverlässig.

Presse-/Unternehmenskontakt:
Energiegenossenschaft
Rhein Ruhr eG
Telefon: 02 064 / 77 89 39-0
E-Mail: informationen@egrr.de

Sämtliche Pressefotos finden Sie in hoher Auflösung hier.

Mitgliedschaft

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr handelt mit Energieleistungen - nicht um hohe Gewinne zu erzielen, sondern damit Sie als Mitglied wirtschaftliche Vorteile daraus ziehen!