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Presseinformationen

Der nächste Billig-Anbieter wackelt!

Kann Care Energy Millionenbeträge aufbringen?

Nach Informationen des Handelsblatts hat die Bundesnetzagentur ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den Hamburger Billigstromanbieter Care Energy eingeleitet.
„Es besteht der Verdacht, dass Care-Energy durch eine eigenwillige Rechtsauslegung versucht, die Anzeigepflicht nach §5 EnWG zu umgehen und sich damit auch der Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage zu entziehen“, sagte Renate Hichert, Sprecherin der Bundesnetzagentur. Die Behörde habe daher „von Amts wegen gegen Care-Energy ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach § 95 EnWG eingeleitet.“
Ein Care Energy-Sprecher erklärt dem Handelsblatt auf Anfrage: „Wir zahlen alle Steuern, Abgaben und Gebühren bei Fälligkeit pünktlich. Wir verwahren uns ausdrücklich gegen solche Unterstellungen einer strafbaren Handlung.“

Gleichzeitig sieht sich Care Energy mit Klagen der Übertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet und 50Hertz konfrontiert. Haben sie Erfolg, müsste Care Energy Umlagen nachzahlen, die in Branchenkreisen auf einen hohen Millionenbetrag geschätzt werden. Care Energy erklärte, die Klagen seien nicht bekannt.

Zudem hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die unter der Marke Care Energy handelnden Unternehmen wegen unzulässiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen und unlauterer Werbung abgemahnt.
Hierbei ist zum Einen nicht ersichtlich, mit wem der Kunde tatsächlich einen Vertrag abschließt - sowohl auf der Internetseite der Care Energy als auch in der Korrespondenz zwischen Care Energy und den Kunden fehlen konkrete Angaben über den Vertragspartner und den genauen Vertragsinhalt. Das Impressum der Internetseite listet sieben verschiedene Firmen auf, die Auftragsbestätigung nennt zwei Unternehmen. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird eine weitere Firma genannt und es taucht immer wieder der Name der mk-group auf, die von dem österreichischen Unternehmer Martin Kristek gegründet wurde und geführt wird. Kristek war auch Gesellschafter und Vorstand der Euroenergie AG, die 2008 Insolvenz anmeldete. Ein Care Energy Sprecher betonte, Kristek sei seinerzeit krank gewesen und habe sein Amt monatelang nicht wahrnehmen können.

Besonders bedenklich ist eine Vollmachtsklausel, die sich im Auftragsformular versteckt. Der Kunde erteilt hierin der Firma mk-power umfangreiche Befugnisse und überträgt einem Unternehmen der mk-group seinen Hausanschluss. Begründet wird dies mit dem Anspruch Care Energys, nicht als Energielieferant zu handeln sondern als 'Energiedienstleister' (Contractor).
Ein der Bundesnetzagentur vorliegendes Rechtsgutachten kommt zu dem Urteil, dass bei dieser Konstellation im Insolvenzfalle die Grund- oder Ersatzversorgung vermutlich nicht greifen würde.
Für den Kunden würde dies bedeuten, dass er bei einer Insolvenz von Care Energy tatsächlich zeitweise ohne Strom dastehen würde!
Der Sprecher für Care Energy, Marc März, widerspricht dem: "Wenn wir insolvent gehen, fallen die Kunden in die Grundversorgung. Das ist eindeutige Rechtslage."

Hier ist also für den Verbraucher, anders als seinerzeit bei TeldaFax und FlexStrom, ein hohes Risiko gegeben, nicht nur sein Geld zu verlieren, sondern obendrein auch ohne Strom zu sein.

Ein Risiko, das Sie bei der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG niemals haben werden. Nicht nur die Kunden, die nach den Debakeln mit TeldaFax und FlexStrom zur EGRR gewechselt sind, wissen um die Sicherheit, die ihnen eine Genossenschaft bietet.

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