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Presseinformationen

Bali und die Arroganz gezielter Egoismen und Eitelkeiten!

Auf Bali hat die amerikanische Delegation unter Leitung der US-Chefunterhändlerin Paula Dobriansky eine weitergehende und somit wirksamere Resolution verhindert.

Vertreter aus 180 Ländern sind auf der Weltklimakonferenz im Bewusstsein des weiter voranschreitenden Klimawandels für 13 Tage zusammen gekommen.
Heraus kam ein vollkommen ungenügendes Mandat für wieder weitere Verhandlungen über ein neues Klimaabkommen. Diese finden dann in zwei Jahren in Kopenhagen statt.
Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auch dann keine adäquaten Maßnahmen den Weg ins Protokoll finden werden.

Im Konsens dieser Entscheidung rücken die Aufgaben der EGRR in den besonderen Blickpunkt des verstärkten Engagements. Im Sinne der Genossenschaftssatzung der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr.
Die daraus resultierenden Verpflichtungen: Faire Energieverbraucherpreise, Energieeffizienz, Klimaschutz  und Verbraucherglobalisierung sind Richtschnur für die Genossenschaftsoperative.

Beim Thema Energieverbraucherpreise ist die EGRR in konkreten Verhandlungen. Auch wenn sich diese auf Grund der Energiemarktsensibilität länger hinziehen als es den Verantwortlichen der EGRR recht ist. Aber letztendlich ist wichtig, dass zum Abschluss die alternative Verbraucherlösung steht.


Zum Thema Energieeffizienz werden die Energieberater im Sinne der Genossenschaft geschult und zu gegebener Zeit den EGRR-Mitgliedern zur Verfügung stehen. Wobei die Denkvorgaben der politisch Verantwortlichen nicht unbedingt deckungsgleich mit den Vorstellungen der EGRR sind. Die kurzfristigen Sachzwangreaktionen werden aus Sicht der EGRR dem Klimawandel und der  Energieversorgungssicherheit nicht gerecht.

Klimaschutz ist aus Sicht der EGRR eine von der Natur auferlegte Verpflichtung mit höchster Priorität. Im nationalen Interesse und selbstverständlich darüber hinaus müssen sich die Kräfte zusammenschließen, die sich ohne egoistische Belastung der Notwendigkeit des allgemeinen und gemeinsamen Handelns bewusst sind.
Allein ausschließliche Gewinnmaximierung der Energiekonzerne einerseits und die finanzielle Überlastung der Endverbraucher zur Reduzierung der zukünftig absehbaren Klimaextrema schließen sich aus.
Wir haben heute im Durchschnitt eine Zunahme der Erderwärmung um 0,7 Grad Celsius. Um unter der  kritischen Marke von 2 Grad Celsius zu bleiben, bedarf es höchster Anstrengungen. Wichtig aus Sicht der EGRR ist es, nach einer Übergangszeit zur Realisierung der nötigen Maßnahmen zu einer endlichen Lösung zu gelangen, die eine Abkehr von allen fossilen Energieträgern ermöglicht.

Der Verbraucherglobalisierung kommt eine besondere Verantwortung zu.
Ziel ist es, durch Sensibilisierung das persönliche Bewusstsein in den Mittelpunkt menschlichen Handelns zu stellen. Darauf aufbauend führen gemeinsame Entscheidungen zu Reaktionen bei Politik und Wirtschaft.

Die durch die Europäische Kommission gestütze Energiemarkt-Liberalisierung im Sinne fairer Energiepreise und einer dem Gemeinwohl entsprechenden Versorgungssicherheit (auch nach dem Energie-Wirtschaftsgesetz geforderten) wird nicht dadurch gewährleistet, dass nationale Großkonzerne durch rasch gegründete Tochterfirmen einen Wettbewerb am Energiemarkt vortäuschen. Auch nicht durch neue, wie auch immer gestaltete Konstellationen, an denen die Monopolisten beteiligt sind.

Hier wird die Zivilcourage des Einzelnen zum Prüfstein der individuellen Entscheidung.
Verstecken wir Willen und Handeln hinter gezielten vorgefertigten Meinungen, mit denen aus Kreisen der Wirtschaft und der Politik versucht wird, eine freie Willensbildung zu manipulieren? Interesse gegeneinander auszuspielen?
So nicht!
Die sich durch den Klimawandel anbahnenden Naturkatastrophen werden auch diejenigen treffen, die bisher angepasst in der Masse ein Leben ohne Perspektive gelebt haben.

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr möchte, dass der Klimawandel mit all seinen nicht nur für den Menschen negativen Folgen als Chance genutzt wird.
Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr ruft alle auf, an einer Neuordnung des Energiezeitalters mitzuwirken!
Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr wünscht sich, dass jede Idee einer Möglichkeit auf ihre Machbarkeit geprüft wird.
Jede und jeder soll die Möglichkeit nutzen, sich in dieser historischen Stunde im Sinne der Natur - zu der auch wir Menschen gehören - einzubringen.

Nachtrag vom 18. Dezember 2007:

Wir schließen uns gerne den Worten unseres sehr geschätzten Gesprächspartners Professor Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung an, der da sagte: „Wir müssen also im Grunde Ansteckungsarbeit leisten. Denn wir wissen ja nicht, wann die „Krankheit der Erkenntnis” ausbricht.“.

Unseren Genossenschaftsmitgliedern wünschen wir eine geruhsame Jahreswende.
Nutzen Sie diese Zeit zur inneren Einkehr.
Das Jahr 2008 wird alle unsere Kräfte fordern, da Arbeit in hohem Maße zu erledigen sein wird.

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