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Wasserkraftwerk

Wasserkraftwerk

In einem Wasserkraftwerk strömt Wasser durch eine oder mehrere Turbinen, die einen Generator antreiben und somit kinetische in elektrische Energie umwandeln.

Es werden diese Wasserkraftwerkstypen unterschieden:

Laufwasserkraftwerk: Hier wird ein Fluss gestaut und mit dem abfließenden Wasser elektrischer Strom gewonnen.

Speicherkraftwerk: In einem Speicherkraftwerk wie z.B. einem Stausee wird das Wasser über einen Zeitraum (mehrere Stunden bis mehrere Monate) gespeichert, um bei Bedarf wertvolle Spitzenenergie zu erzeugen.

Pumpspeicherkraftwerk: Ein Speicherkraftwerk, bei dem mit überschüssigem Strom Wasser aus einer niedrigen Lage in einen höher gelegenen Stausee gepumpt wird, um späteren erhöhten Strombedarf auszugleichen. Pumpspeicher-Kraftwerke bieten als derzeit einzige Energieanlagen die Möglichkeit, Elektrizität wirtschaftlich und in nennenswertem Umfang mit Hilfe potentieller Energie (Speicherwasser) zu speichern.

Kavernenkraftwerk: In Fels gesprengte Kavernen (von lat. cavum, Höhle, Hohlraum, größere natürliche oder künstlich geschaffene unterirdische Hohlräume) dienen als Energiespeicher oder als Standort für Kraftwerkskomponenten.

Gezeitenkraftwerk: Ein Gezeitenkraftwerk nutzt die Energie aus dem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut, indem Meeresbuchten oder Flussmündungen mit Deichen abgedämmt werden, in denen umstellbare Rotorblätter (für ein- und auslaufendes Wasser) Generatoren antreiben.

Wellenkraftwerk: Im Unterschied zu einem Gezeitenkraftwerk wird hier nicht der Tidenhub, sondern die Energie der kontinuierlichen Meereswellen selbst ausgenutzt, indem pneumatische Kammern, Auftriebskörper, Rampen, bewegliche Platte, Tore oder Flossen die Wellenbewegungen in Generatoren konzentrieren.

Meeresströmungskraftwerk: Die dritte maritime Lösung nutzt die kinetische Energien von Meeresströmungen. Hier werden Meerbodenströmungsturbinen oder kabelgebundene Meeresströmungsturbinen auf dem Meeresboden verankert.

Schiffmühle: Eine Schiffmühle besteht aus einem auf einem Schwimmkörper befestigten und auf einem Fluss verankerten Wasserrad.

Gletscherkraftwerk: Ein Gletscherkraftwerk nutzt das Schmelzwasser eines Gletschersees und kann nur in Polargebieten betrieben werden. Das Schmelzwasser wird über Rohrleitungen zu dem Krafthaus zur Energieerzeugung geleitet.

Strom-Boje: Eine Strom-Boje als neuartige Variante der Schiffmühle verändert das Landschaftsbild und den Wasserspiegel nicht.

Wasserwirbelkraftwerk: Das auch Gravitationswasserwirbelkraftwerk genannte Wasserwirbelkraftwerk ist ein Klein­wasser­kraft­werk, das bereits ab einem Durchfluss von 50 Litern Wasser pro Sekunde und einer Höhendifferenz von 0,5 bis 3 Metern Gefälle genutzt werden. Hierbeit bildet sich in einem runden Staubecken ein stabiler Wasserwirbel über einem zentralen Abfluss aus, der eine Wasserturbine antreibt.

Wasserleitungskraftwerk: Diese spezielle Bauform des Laufwasserkraftwerkes nutzt die in längeren Trink­wasser­leitungen vorhandenen Druckunterschiede zum Betrieb der Generatoren.

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