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Umrechnungsfaktor

Umrechnungsfaktor

Erdgas ist nicht gleich Erdgas.

Abhängig von seiner Zusammensetzung unterscheidet man zwischen L-Gas und H-Gas.
L steht für "Low Caloric" und bedeutet Erdgas mit niedrigem Energiegehalt (Methananteil von 80 - 87 Vol. %, größere Mengen von Stickstoff und Kohlenstoff) - Brennwert von 8 bis 10.
H für "High Caloric", also hoher Energiegehalt und höherer Methananteil (87 - 99 Vol. %) - Brennwert von 10 bis 12.

Zudem wird das Gas bei seinem Transport von drei Faktoren beeinflusst:

  • Gasdruck
    Je niedriger der Gasdruck, desto mehr Raum beansprucht das Gas und desto geringer ist sein Energiegehalt.
  • Luftdruck
    Je höher der Luftdruck, der auf das Erdgas einwirkt, desto geringer sein Raumbedarf und umso höher ist der Wärmeinhalt des Gases.
  • Temperatur
    Je wärmer das Gas, je mehr dehnt es sich aus und desto geringer wird sein Wärmeinhalt.

Der Zähler misst die Durchflussmenge unabhängig vom Wärmeinhalt.
Um eine einheitliche Bemessung und Berechnung zu gewährleisten, wird der vom Gaszähler festgestellte Kubikmeterverbrauch in (die Wärmeeinheit) Kilowattstunden umgerechnet. Dabei wird der Umrechnungsfaktor genutzt.

Der Umrechnungsfaktor setzt sich zusammen aus der Zustandszahl (z-Zahl ) und dem Brennwert.
Die Zustandszahl gibt den Unterschied an zwischen dem Gasvolumen im Lieferzustand (bei der Belieferung des Zählers) und dem Gasvolumen im Normzustand (ideeller Wert in Norm-Atmosphäre: Druck = 1013,25 hPa, Feuchte = 0 rel. %, Dichte = 1,225 kg/m3 und Temperatur = 15 ° C)

Die Formel lautet also: kWh = m3 x Brennwert x Zustandszahl

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