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Steinkohle

Steinkohle

Der Steinkohlebergbau dient der Aufsuchung und Gewinnung von Steinkohle. 2011 wurden weltweit 6,9 Milliarden Tonnen Steinkohle gefördert.

Steinkohle ist wie Braunkohle aus der Umwandlung von Pflanzenresten in Kohle in Jahrmillionen entstanden. Dieser, Inkohlung genannte Prozess verläuft über die Bildung von Torf, Braunkohle (Hauptentstehungszeit das Tertiär, vor 2 - 60 Millionen Jahren), Steinkohle (Hauptentstehungszeit im Karbon und Perm des Paläozoikums, vor 250 - 350 Millionen Jahren) und Anthrazit zu Graphit.

Die Gewinnung geschieht hauptsächlich im Untertagebau, indem Schächte bis in Tiefen von 2.000 Metern getrie­ben werden und dann zu Streben ausgeweitet, in denen der Abbau des Flözes, der Kohle enthaltenden Gesteins­schichten erfolgt.
Heute wird die Kohle in einem Bergwerk vollautomatisch gefördert. Im Streb wird die Kohle von einem Hobel oder einer Schrämmaschine aus dem Flöz gelöst. Sie wird über Förderbänder oder computergesteuerte Züge zum Schacht gefördert und wird von dort mit vollautomatischen Förderkörben ans Tageslicht gebracht. Hier wird sie in der Kohlenwäsche vom Gestein getrennt.

Literaturempfehlung: Bergmannssprache

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