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Regelenergie

Regelenergie

Im § 3 des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) ist der Begriff Ausgleichsleistungen als Ausgleichsleistungen als Dienstleistungen zur Bereitstellung von Energie, die zur Deckung von Verlusten und für den Ausgleich von Differenzen zwischen Ein- und Ausspeisung benötigt wird, zu denen insbesondere auch Regelenergie gehört definiert.
Diese Ausgleichsleistungen werden von den Netzbetreibern als Primärregelung (Sekundenreserve), Sekundärregelung, Tertiärregelung (Minutenreserve) und Quartärregelung gewährleistet.

Für die Primärregelung muss spätestens bei einer Frequenzabweichung von mindestens 0,2 Hz jeder Netzbetreiber innerhalb von 30 Sekunden zwei Prozent seiner momentanen Stromerzeugung als Primärregelreserve zur Verfügung stellen, es erfolgt also eine Leistungsänderung proportional zur Frequenzabweichung für mindestens 15 Minuten. Da in jedem an das Netz angeschlossenen Kraftwerk ständig die Netzfrequenz gemessen wird und umgehend auf Abweichungen reagiert werden kann, erfordert die Primärregelung keine Kraftwerkskoordination.
Wohingegen die Sekundärregelung, die innerhalb von maximal 15 Minuten einsetzt, auf Ebene der Übertragungsnetze für den Ausgleich der Leistungsbilanz sorgt. Innerhalb der betroffenen Regelzone inklusive des Austauschs mit anderen Regelzonen wird die benötigte Regelleistung ermittelt und auf die angeschlossenen Kraftwerke umgewälzt, die die gesamte Regelleistung innerhalb von fünf Minuten erbringen müssen.

Die Tertiärregelung wird dann zur wirtschaftlichen Optimierung eingesetzt und wird vom Übertragungsnetzbetreiber telefonisch beim Lieferanten angefordert, der dann innerhalb von 15 Minuten die vorgehaltene Minutenreserve vollständig erbringen muss.

Die Quartärregelung hingegen ist nicht für die Einhaltung der Netzfrequenz erforderlich, sondern dient der Kompensation von Gangfehlern der Netzfrequenz über längere Zeiträume. Dabei wird der Gangfehler durch Vergleich mit der koordinierten Weltzeit (UTC) ermittelt und die Nennfrequenz im Rahmen der Quartärregelung korrigiert.

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