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Offshore-Umlage

Offshore-Umlage

Seit dem 1. Januar 2013 bezahlt der Endverbraucher mit seinem Strompreis auch die Offshore-Haftungsumlage in Höhe von 0,25 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde Strom. Diese ist laut der Bundesnetzagentur eine Entschädigung bei Störung, Verzögerung oder Wartung der Netzanbindung von Offshore-Anlagen. Der Betreiber einer Windkraftanlage im Küstenvorfeld der Meere hat bei Störungen der Einspeisung des von seiner Anlage erzeugten Stroms (also bei Nichtabnahme seines Stroms) Anspruch auf Entschädigung durch den anbindungsverpflichteten Netzbetreiber.

Grundlage hierfür ist der § 16 EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz): Netzbetreiber müssen Anlagenbetreiberinnen und Anlagenbetreibern Strom aus Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien oder Grubengas einsetzen, mindestens nach Maßgabe der §§ 18 bis 33 vergüten, wobei der § 31 dem Offshore-Anlagenbetreiber fixe Abnahmekosten für den erzeugten Strom garantiert. Im § 17 f ENWG (Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)) wird sodann festgelegt, dass die Netzbetreiber diese Vergütung auf den Endverbraucher abwälzen dürfen.

Synonyme: Offshore-Haftungsumlage

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