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Netznutzungsentgelt

Netznutzungsentgelt

Netznutzungsentgelte oder Netzentgelte werden von den Betreibern von Strom- oder Gasleitungen (Netzbetreiber) für die Nutzung dieser Leitungen erhoben. Sie werden direkt zwischen Netzbetreiber und Energieversorger, der sie dann dem Endverbraucher in Rechnung stellt, ausgeglichen. Im weitesten Sinne kann man sie als Transportkosten bezeichnen.

Die Netzbetreiber müssen sich bei der Festsetzung der Netzentgelte an Erlösobergrenzen halten, die ihnen von der Bundesnetzagentur vorgegeben werden.
Die Berechnung der dem zu Grunde liegenden Kostenrechnung ist in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), bzw Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV) geregelt. In den Netzkosten sind zudem enthalten: gesetzliche Vorgaben, Konzessionsabgaben, Betriebssteuern, vorgelagerte Netzebenen, bestimmte Investitionen, Mehrkosten für den Betrieb von Erdkabeln, betriebliche und tarifliche Vereinbarungen zu Lohnzusatz- und Versorgungsleistungen, Betriebs­rats­tätigkeit (im Falle der gesetzlichen Kosten­erstattungs­pflicht durch den Netzbetreiber), Verfahrens­regelungen für den grenz­über­schreitenden Stromhandel sowie für den Zugang zu den Erdgasfernleitungsnetzen.

Lesen Sie dazu auch:

Synonyme: Netzentgelt
Multimedia Dateien:

Preisneiveau Netzentgelte Strom Januar 2013 - Studie: Abschätzung der Entwicklung der Netznutzungsentgelte in Deutschland, TU Dresden, April 2014

© 2014 Daniel Iglhaut, Tobias Frevel - Energieforen Leipzig GmbH

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