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Netzfrequenz

Netzfrequenz

Die Netzfrequenz gibt an, mit welcher Schwingungshäufigkeit die Polarität im übertragenen Wechselstrom wechselt. Wechselstrom ist ein elektrischer Strom, der in regelmäßiger Wiederholung seine Richtung (Polung) ändert. Die Schwingungshäufigkeit, die Anzahl sich wiederholender Vorgänge pro Sekunde wird mit der Einheit Hertz (Hz) angegeben, wobei 1 Hz einer Schwingung pro Sekunde entspricht (1 Hz = 1/s).
Die Netzfrequenz wird in Hz angegeben und beträgt in Europa, im so genannten Verbundnetz, 50 Hz.
Die Deutsche Bahn betreibt ihre Schienenfahrzeuge über ihr eigenes Netz mit einer Frequenz von 16,7 Hz.

In den Kraftwerken erzeugen die Generatoren Wechselstrom mit einer Frequenz von 50 Hz, indem sie mit 50 Umdrehungen in der Sekunde rotieren. Somit durchläuft der erzeugte Wechselstrom 50 Mal in der Sekunde eine volle Phase durchläuft.

Beim Betrieb eines Stromnetzes ist auf größtmögliche Konstanz der Netzfrequenz zu achten, damit auf Seiten der Endverbraucher keine Schäden an Maschinen und dergl. entstehen. Um unvorhergesehene Schwankungen* zwischen Einspeisung von Strom ins Netz und Entnahme des Stroms aus dem Netz auszugleichen wird mithilfe der Regelenergie die Leistung und die Frequenz im Stromnetz stabil und konstant gehalten.

* Bei einem Überangebot von elektrischer Leistung erhöht sich die Netzfrequenz, bei einem Unterangebot verringert sie sich.

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