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Generator

Generator

Der Generator (lat. generare, hervorholen, erzeugen) ist ein Stromerzeuger, der z.B. in allen Kraftwerken zur Um­wand­lung von mechanischer oder kinetischer Energie (Bewegungsenergie) in elektrische verwandt wird. Wie sein Gegen­stück, der Elektro­motor, basiert der Generator auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion, wie sie 1831 von Michael Faraday endeckt wurde (s.a. Geschichte der Elektrizität).

Die Funktion des Generators beruht darauf, dass die Ladungen in einem Leiter, der in einem Magnetfeld bewegt wird, durch den Einfluss des Magnetfeldes in Bewegung versetzt werden und so eine elektrische Spannung zwischen den Enden des Leiters erzeugt wird.

Kleine Generatoren mit Dauermagnet waren im 19. Jahrhundert als 'Kurbelinduktor' zum Beispiel zum Zünden von Sprengladungen oder zum Telefonieren (durch Kurbeln am heimischen Telefon wurde ein Wechselstrom erzeugt, der in der Vermittlungsstelle eine Klappe herunter fallen ließ). Werner von Siemens' Entdeckung, dass ein Elektromagnet im Generator keiner zusätzlichen Stromquelle bedarf, da der immer vorhandene Restmagnetismus in der Spule den notwendigen Strom erzeugt, um den Elektromagneten zu betreiben (dynamoelektrischen Prinzip), führte sodann zur Entwicklung immer leistungsfähigerer Dynamos (gr. dýnamis, Kraft), sich selbst erregender Generatoren.

Generatoren werden vielseitig eingesetzt, vom Fahrrad-"Dynamo" (dieser enthält einen Dauermagneten) bis zum zur Zeit (April 2014) weltgrößten Generator im finnischen Kernkraftwerk Olkiluoto mit einer Leistung von fast 2 Megawatt (Scheinleistung 1.992 MVA).

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