Photovoltaik

Allgemein

Allgemein bezeichnet Photovoltaik die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität. Dieses Phänomen basiert auf dem photoelektrischen Effekt, der mit Hilfe der Solarzelle umgesetzt wird. Die Solarzelle ist ein Teil des Solarmoduls. Schon bei einer Dachfläche von 8-10 qm kann mit dem heutigen Stand der Technik eine Leistung von 1 kWp (Kilowatt Peak) dargestellt werden. Der damit erzeugte Strom kann entweder selbst verbraucht oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Wieviel Strom 1 kWp Anlagenleistung erzeugen kann, ist von vielfältigen Faktoren wie Dachneigung, Anlagenstandort oder der Ausrichtung der Anlage zur Sonne hin abhängig. Nachfolgend die wichtigsten Komponenten:

Das Solarmodul besteht i.d.R. aus mehreren in Reihe geschalteten Solarzellen und Bypassdioden, die die Solarmodule bei einer Teilbeschattung vor Schaden bewahrt. Üblicherweise befindet sich auf der Rückseite des Moduls ein kleiner Modulschaltkasten, bei dem die verschalteten Solarzellen und Bypassdioden zusammengeführt werden. Darüber hinaus werden die Solarzellen durch sog. Ethylen-Vinyl-Acetat (EVA) Folien umschlossen, die die Solarzellen vor klimatischen und/oder mechanischen Beschädigungen bewahrt. Eine besonders lichtdurchlässige Weißglasscheibe mit besonders geringem Eisenoxydanteil sowie ein Aluminiumrahmen gewährleisten die mechanische Belastbarkeit des Moduls. Solarmodule werden in den Leistungsklassen von 50 bis 200 Wp (Watt Peak) angeboten. Die Stromart, die ein Solarmodul herstellt, ist Gleichstrom.

Bei Solarmodulen können folgende Arten unterschieden werden:

Kristalline Module:

  • Monokristalline Module
  • Polykristalline Module

Dünnschichtmodule

  • Amorphe Dünnschichtmodule
  • Kristalline Dünnschichtmodule
  • CIS-CIGS Dünnschichtmodule

Der Wechselrichter ist eines der zentralen Elemente der Photovoltaikanlage. Er transformiert den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der wiederum selbst verbraucht oder ins öffentliche Versorgernetz eingespeist werden kann. Unterschieden werden folgenden Wechselrichterarten:

  • Trafo-Wechselrichter
  • Trafolose-Wechselrichter
  • Multistring-Wechselrichter
  • Zentralwechselrichter

Die Unterkonstruktion der Photovoltaikanlage ist das Verbindungselement zum Dach und gibt der Photovoltaikanlage den nötigen Halt. Da von einer Anlagendauer von mehr als 20 Jahren ausgegangen wird, muss der Planung der Unterkonstruktion eine grosse Aufmerksamkeit gewidmet werden. Grundlegende Elemente sind:

  • Profilschienen
  • Dachhaken
  • Tellerkopfschrauben
  • Modulendklemmen
  • Modulmittelklemmen
  • Schienenverbinder
  • Aufständerungen
  • Trapezblechschuhe

Haben Sie Interesse Strom aus Sonnenenergie selbst zu erzeugen und besitzen Sie nach Ihrer Meinung ein geeignetes Dach?

Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir können Sie unabhängig beraten.

Beratung

Eine Photovoltaik-Anlage stellt neben dem vielseitigem Nutzen auch immer eine Investition dar, die gut durchdacht sein sollte. Damit Sie eine Vorstellung davon erhalten, was technisch und wirtschaftlich auf Sie zu kommt und was vor allem möglich ist, beraten wir Sie unabhängig ohne direkt an einem Kauf gebunden zu sein.

Sie wünschen eine eigene Solaranlage, sind sich aber nicht sicher ob Ihr Dach geeignet ist?

Sie finden sich im Dschungel der Module, Wechselrichter, Verstringungskonzepte nicht zurecht und brauchen unabhängigen Expertenrat?

Oder haben Sie bereits mehrere Angebote von unterschiedlichen Solarfirmen vorliegen und können sich nicht entscheiden, welches Angebot das richtige bezogen auf Ihre Wünsche und örtlichen Begebenheiten ist?

Als unabhängiger Berater bieten wir Ihnen im ersten Schritt ein völlig unverbindliches Beratungsgespräch an und prüfen die örtlichen Begebenheiten, zeigen Ihnen Möglichkeiten auf und bewerten die Chancen und Risiken. Wir beraten hersteller­unabhängig und können so mit der Wahl der richtigen Komponenten zielgerichtet Produktvorschläge erarbeiten. Erst die positive Bewertung Ihres Bauvorhabens führt zu dem nächsten Schritt der Projektierung.

Haben Sie noch Fragen zu unserer unabhängigen Beratungsdienstleistung?

Kontaktieren Sie uns! Nutzen Sie das folgende Formular.

Planung

Ist die Entscheidung und die Wahl der richtigen Komponenten der eigenen Solaranlage durch ein Beratungsgespräch getroffen, muss die zukünftige Solaranlage, abgestimmt auf Ihre persönlichen Bedürnisse und örtlichen Begebenheiten, geplant bzw. projektiert werden. Als externer und unabhängiger Projektierer prüfen wir zielgerichtet die gesamten örtlichen Begebenheiten sowie alle Faktoren, die nötig sind, damit Sie sicher sein können, dass Ihre Photovoltaikanlage ein Optimum an Effizienz und Wirtschaftlichkeit erwirtschaftet. Sehr wichtige Einflussfaktoren sind z.B. die Globalstrahlung, Dachneigung, Dachausrichtung, Verschattung und indirekte Faktoren, die auf den ersten Blick nichts mit dem Betrieb ihrer Photovoltaikanlage zu tun haben, aber mittel- und langfristig Einfluss nehmen können, wie z.B. übermäßige Staubentwicklung, Tierkot etc.
Um dies zu erreichen, decken wir alle Projektierungsleistungen aus einer Hand ab und kommunizieren mit allen notwendigen Gewerken und Instanzen, um so ein auf Ihre Bedürfnisse maßgeschneidertes Planungspaket einer schlüssel­fertigen Photovoltaikanlage zu realisieren.

 

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Effizienzkonzepte

Betrachtet man eine Photovoltaik Anlage nicht als reines Renditeobjekt, gibt es eine Vielzahl von Überlegungen und Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden können sich vom Strommarkt ein klein wenig abzukoppeln. Bei diesen Überlegungen kommen auch Dächer in Betracht, die aus Renditesicht unprofitabel erscheinen.

Wird der Strompreisanstieg der letzten Jahre verfolgt, ist eine klare Tendenz zu erkennen. Der Strom wird nicht günstiger. Die Frage ist nur, wie können Sie sich von dieser Tendenz jedenfalls ein klein wenig unabhängiger machen? Die Antwort ist ganz einfach. Mit unseren Energiekonzepten. In diesem Kontext steht ein Zauberwort, Eigenverbrauch. Unsere Energiekonzepte sind individuell so gemacht, dass Sie, bezogen auf Ihre individuellen Stromverbräuche und individuellen Ortsgegebenheiten, einen sehr großen Anteil Eigenverbrauch erzielen können – ohne subventionelle Abhängigkeit. Grundsätzlich werden hierfür modernste Simulationsprogramme und Wetterdatenbanken  verwendet.  Bei dieser Art der individuellen Konzeptentwicklung ist das klar definierte Ziel, alle Möglichkeiten des Stromverbrauchs und der Stromerzeugung so zu kombinieren, dass der bestmögliche Eigenverbrauch erzielt wird. Aufgrund der derzeitigen Systempreise für Photovoltaik stehen die Zeichen sehr gut, dass auch das Betreiben einer Photovoltaikanlage ohne staatliche Subventionen möglich wird. Energieexperten sagen, dass ein Stopp des  Ansteigens noch lange nicht in Sicht ist und bis 2020 die 40-cent-Marke erreicht werden könnte. Notwendige Grundvoraussetzung sind dabei Ihre Stromverbräuche und natürlich Ihr Verbrauchsprofil. Letzteres kann mit Hilfe von sog. intelligenten Zählern (smart metering) getrackt (aufgenommen) werden.  Auf Grundlage dieser Daten kann dann sehr effektiv berechnet werden, was Sie möglicherweise direkt als Eigenverbrauch generieren können, welchen Strombedarf Sie tatsächlich noch hätten, und wieviel Strom Sie noch dazu kaufen müssten – und das auf ein volles Kalenderjahr gesehen. Hier spielt die Größe der Photovoltaikanlage nur in der Form eine Rolle, dass sie Ihnen soviel Strom erbringen muss, dass sich der Betrieb der Photovoltaikanlage rein aus dem Eigenverbrauch bzw. möglicher zusätzlicher Zwischenspeicherung lohnt. Dies könnte bedeuten, dass nicht die gesamte Dachfläche bebaut werden müsste, sondern nur ein Teil, der dann den nötigen Strom liefert. Deswegen kann ein Dach, dessen Dachfläche nach Osten und Westen geneigt ist, mehr Eigenverbrauch generieren als ein rein nach Süden gerichtetes Dach, da der Stromverbrauch aufgrund der Jahreszeiten ansteigt und eine rein nach Süden gerichtete Anlage etwa 75 % des Stroms in der warmen Jahreshälfte von April bis September erzeugt. Entgegen einiger neuer Anbieter von Zwischenspeicherlösungen, die vorkonfektionierte Speichersysteme anbieten, schlagen wir einen anderen Weg ein, der sehr viel sinnvoller erscheint und sich auch durch Dutzende von Simulationen bewährt hat. Dieser Weg heißt beobachten, also den Stromverbrauch für eine repräsentative Zeit aufnehmen und dann auf Grundlage dieser Erkenntnisse die Speichergröße bestimmen.

Diese Konzepte sind nicht nur für Einfamilien- und/oder Mehrfamilienhäuser geeignet, sondern auch für Eigentümer­gemeinschaften oder Gewerbebetreibende, die sich unabhängiger von den steigenden Preisen machen wollen.

 

Informieren Sie sich jetzt unverbindlich über unsere Energiekonzepte.